In der Reihe Tangenten – Nachdenken über Fragen der Zeit werden aktuelle gesellschaftspolitische und philosophische Themen von namhaften ReferentInnen präsentiert und zur Diskussion gestellt.
Als Suchbegriff genügt ein Name, eine Jahreszahl oder ein beliebiger Begriff.

Svenja Flaßpöhler: Sensibel. Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren

Vortrag und Diskussion

Svenja Flaßpöhler

Mo, 22.11.2021, 19:30 Uhr

Moderation: Peter Bilger

Johannes Müller-Salo: Klima, Sprache und Moral.

Eine philosophische Kritik - Vortrag und Diskussion

Johannes Müller-Salo

Do, 14.10.2021, 19:30 Uhr

Ist zur Klimadebatte nicht bald alles gesagt? Und was kann die Philosophie überhaupt zur Lösung der Probleme beitragen?

Roberto Simanowski: Das Virus und das Digitale. Corona und das Ende der Demokratie

Vortrag und Gespräch

Roberto Simanowski

Di, 21.09.2021, 19:30 Uhr

Das Virus und das Digitale ist die Tiefenanalyse einer Pandemie: von der Corona-App und der Maskenpflicht am Bildschirm bis zur Frage, ob die Corona-Krise die lang ersehnte Chance eines gesellschaftlichen Neuanfangs sein könnte. Covid-19 ist die Hefe der Digitalisierung: Home-Office, Fernunterricht, Online-Shopping, Video-Streaming, Corona-App.

Konrad Paul Liessmann, Vortrag und Gespräch: Alle Lust will Ewigkeit. Mitternächtliche Versuchungen

Konrad Paul Liessmann

Di, 22.06.2021, 19:30 Uhr

Die zentralen Fragen des menschlichen Lebens innerhalb der zwölf mitternächtlichen Glockenschläge: Nietzsches „O Mensch! Gib Acht!“ nähert sich in nachtschwarzen Gedanken den Abgründen des Menschseins, den unbewussten Tiefen unserer Gefühle und Affekte und dem bis zur Unerträglichkeit gesteigerten Spannungsfeld von Schmerz und Lust, von Leben und Tod.

Wolfram Eilenberger: Feuer der Freiheit - Die Rettung der Philosophie in finsteren Zeiten (1933–1943)

Das abenteuerliche Leben vier außergewöhnlicher Frauen, die in finsterer Zeit für unsere Freiheit kämpften

Wolfram Eilenberger

Sa, 15.05.2021, 18:00 Uhr

Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Simone Weil und Ayn Rand: Mit großer Erzählkunst schildert Wolfram Eilenberger die dramatischen Lebenswege der einflussreichsten Philosophinnen des 20. Jahrhunderts.

Christoph Quarch: Hölderlin – Dichter für das 21. Jahrhundert, Vortrag und Diskussion

Zu sein, zu leben, das ist genug - Warum wir Hölderlin brauchen

Christoph Quarch

Do, 14.01.2021, 20:15 Uhr

Blühendes Leben und glühende Liebe. Die zeitlose Vision eines der größten deutschsprachigen Dichter.

 

Auf 10. September verschoben! Lisz Hirn, Vortrag und Diskussion: Wer braucht Superhelden

Was wirklich nötig ist, um unsere Welt zu retten

Lisz Hirn

Do, 10.09.2020, 20:15 Uhr

Von Herakles bis Batman, von Boris Johnson bis Donald Trump: Superhelden stehen hoch im Kurs, und die Erzählung über sie ist fester Bestandteil aller Kulturen. Für unsere verweichlichte Gesellschaft, die weder Unsicherheit noch Schmerzen aushält, gleichzeitig aber dem Selbstoptimierungswahn verfallen ist, scheinen sie besonders wichtig zu sein.

Abgesagt! Margit Reiter, Vortrag und Gespräch: Die Ehemaligen. Der Nationalsozialismus und die Anfänge der FPÖ

Margit Reiter

Do, 02.04.2020, 20:15 Uhr

Nach Kriegsende blieben zahlreiche überzeugte Nationalsozialisten ihrer Gesinnung treu und bewegten sich in einem gemeinsamen sozialen und politischen Erinnerungsmilieu. Viele dieser "Ehemaligen" organisierten sich bald wieder politisch und vertraten selbstbewusst ihre Agenda.

Abgesagt! Karl-Heinz Ott, Vortrag und Diskussion: Hölderlins Geister

Ein Dichter zwischen Weltkrieg, Heidegger und Rotem Stern

Karl-Heinz Ott

Sa, 28.03.2020, 20:15 Uhr

Am Eingang des Tübinger Hölderlin-Turms stand jahrelang der Satz aufgesprüht: „Der Hölderlin isch et veruckt gwä!“ Ein Verrückter? Ein Revolutionär? Schwäbischer Idylliker? Oder der Vorreiter aller modernen Poesie? Friedrich Hölderlin, der Mann im Turm, ist umkämpft wie kein zweiter deutscher Dichter. Im 19. Jahrhundert fast vergessen, im 20.

Matthias Schnetzer, Vortrag und Diskussion: Out of balance: Weshalb wir über Vermögensungleichheit sprechen sollten!

Matthias Schnetzer

Do, 27.02.2020, 20:15 Uhr

Die verfügbaren Daten und wissenschaftliche Auswertungen zeigen, dass die Vermögensungleichheit in Österreich sehr hoch ist. Einige wenige besitzen Reichtum in Milliardenhöhe, während die ärmere Hälfte der Bevölkerung sich nicht einmal 4 Prozent des gesamten Vermögens teilt. Was bedeutet diese Ungleichheit für die Gesellschaft, Wirtschaft und Demokratie?